Die Großherzogin von Gerolstein
ORF RadioKulturhaus
Wien
Österreich
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Wolfram Bergers fulminanter Parforceritt durch alle Rollen der Operette von Jacques Offenbach in der Übersetzung von Karl Kraus. Mit Theocharis Feslikidis am Klavier.
Mit seiner vom Klavier begleiteten Lesung der Offenbach-Operette "Die Großherzogin von Gerolstein" hat Karl Kraus das Verständnis für die Tiefenschichten in der Tollheit Offenbachs geweckt und eine Welt blühenden Unsinns entdeckt. Wolfram Berger stellt diese Welt in seiner virtuosen Version auf die Bühne des Großen Sendesaals. Im fiktiven Herzogtum Gerolstein, um 1840: Eine junge Regentin, ein Graf, ein Prinz, Heerführer General Bumm und ein fescher, aber kriegsunwilliger Grenadier stehen im Mittelpunkt der Satire, in der durch Dummheit und Eitelkeit ein Krieg losgetreten wird, der aber einen turbulenten und unerwarteten Verlauf nimmt. In der Übersetzung von Karl Kraus, in der das Stück vom Erhabenen zum Lächerlichen changiert, klingen auch Bruchstücke aus "Die letzten Tage der Menschheit" mit. Wolfram Bergers rasante Rollenwechsel sind komisch, spannend, absurd und voller Überraschungen. Dem Wortjongleur gelingt eine ebenso dichte, geniale wie blöde, ebenso tiefsinnige wie burleske, jedenfalls brillante Inszenierung.
Begleitet wird er dabei mit Grandezza von Theocharis Feslikidis am Klavier.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit "Die Presse", unterstützt von der PRIVAT BANK der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.
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Argentinierstr. 30a, 1040 Wien
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